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Fonds vergleichen

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Fonds vergleichen: Gebühren nicht vergessen.

Fondsberater in Banken und Vertriebsgesellschaften zeigen ihren Kunden gerne schöne Vergleichsgrafiken die zeigen soll: unser Fonds hat sich besser entwickelt als der Markt. Klar, einen von unfähigen Investmentmanagern geleiteten Fond will niemand in seinem Portfolio haben. Doch zu einem Fondsvergleich gehört mehr als nur ein schneller Blick auf die Wertentwicklung im vergangenen Jahr.

Gerne wird bei solchen Vergleichen etwas getrickst. Hat sich der eigene Fonds im Zwei-Jahres-Vergleich schlechter entwickelt als die Konkurrenz, im Vorjahresvergleich aber besser, wird dem Kunden die Wertentwicklung im letzten Jahr gezeigt. Ist es umgekehrt, wählt man den Zwei-Jahres-Vergleich.
Wer Fonds vergleicht, sollte sich deshalb verschiedene Zeiträume ansehen. War der Fonds zwar in den vergangenen fünf Jahren besser, hat aber zuletzt deutlich verloren? Vielleicht hat ein guter Fondsmanager gewechselt. Oder erzielte der Fonds jahrelang nur schlechte Renditen und hat im vergangenen Jahr die Konkurrenz hinter sich gelassen? Vielleicht hatte das Management einfach Glück. Denn an der Börse spielt das Glück allen Analysen und Prognosen zum Trotz eine gewaltige Rolle. Ein Fonds sollte schon über lange Zeit die Konkurrenz schlagen.

Auf keinen Fall aber sollte man beim Fondsvergleich die Gebühren vergessen. Wenn fünf Prozent Ausgabeaufschlag fällig werden, muss der Fonds schon sehr viel besser sein, um einen ohne Gebühren über die Börse gekauften ETF (Exchange traded Fund - börsengehandelter Fonds) zu schlagen. Auch die Verwaltungsgebühren sollten nicht vergessen werden. Generell gilt, dass aktive (also von Fondsmanagern betreute) Fonds teurer sind als passive, die meistens nur einen Index abbilden. Da spart man sich dann auch den Vergleich der Wertentwicklung.

Fonds im vergleich